Alle Programme und Warnungen konnten das Abholzen der tropischen Regenwälder nicht wesentlich verringern. In den Tropen werden weiterhin in unvermindertem Tempo Bäume gefällt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von indonesischen und US-Amerikanischen Wissenschaftlern.
Den Forschern zufolge sind in den letzten acht Jahren rund 27 Millionen Hektar Regenwald verschwunden. Rund 2,4 Prozent des weltweiten Regenwaldbestands. Die Abholzung des Regenwalds beschränkt sich der Studie zufolge auf wenige „Hotspots“ wie Brasilien und Indonesien: Knapp 48 Prozent der betroffenen Flächen liegen in Brasilien, gefolgt von Indonesien, dem Norden Guatemalas und das östliche Bolivien.
Für die im Fachmagazin PNAS erschienene Studie nutzten die Wissenschaftler Satellitenaufnahmen. Durch die Kombination von Bildern mit hoher und niedriger Auflösung könne den Forschern zufolge der Schwund der tropischen Wälder auch auf jährlicher Basis regelmäßig dokumentiert werden.
Das Treibhausgas Kohlendioxid wird in tropischen Wäldern gespeichert. Durch die Abholzung gelangt nicht nur zusätzliches CO2 in die Atmosphäre, sondern es gehen auch Speichermöglichkeiten verloren. Mit negativen Folgen für das Klima.







