Die Autoren haben sich verschiedene Bereiche von Umwelt“sünden“ vorgenommen und geben wohl recherchiert und doch knapp Hinweise zur augenblicklichen Situation und wie jede und jeder der Leserschaft mitwirken kann, die Umwelt zu „retten“.
Dabei sprechen sie eindeutig und leider oft zu sehr ihr eigenes Milieu an, driften sprachlich oder auch in den Alltagsbeispielen immer wieder Richtung Bildungsbürger ab und entfernen sich so manchmal ein wenig von ihrem Ziel, alle Tipps und Anregungen leicht verständlich für Alle zu halten.
Insgesamt ist allerdings hervorzuheben, dass alle Ideen begründet und leicht zur Nachahmung erläutert werden, ohne dabei den schalen Geschmack der Besserwisserei oder moralischen Überlegenheit zu erzeugen.
Einfache und nachvollziehbare Vorschläge
Trotzdem machen sie überraschend einfache und nachvollziehbare Vorschläge zum Erhalt der Ressourcen, der Umwelt oder Reduzierung schädlichen Verhaltens. So kann man sich leicht dafür entscheiden, das Eine oder Andere selbst umzusetzen und auszuprobieren.
Wenn das viele Leserinnen und Leser tun, wirkt sich schon das sicher positiv aus. Auch für die jetzige Elterngeneration eignet sich das Buch gut, denn ihre Aufgabe ist es ja, ihre Kinder frühzeitig mit den nötigen Grundlagen gesellschaftlichen Verhaltens vertraut zu machen und da gehört nun mal umwelterhaltendes Verhalten einfach dazu.
Das Buch hilft, weil es ermutigt und anregt, Lust macht, ganz einfach die Umwelt zu schützen und angenehm „missioniert“.


