care&click: Als Earth Wind and Fire 1969 gegründet wurden, war der Klimawandel noch gänzlich unbekannt. Heute spielen Sie auf dem Tollwood-Festival, dass sich stark mit dieser Thematik auseinandersetzt. Spielt das eine Rolle für Sie?
Al McKay: Das spielt auf jeden Fall eine Rolle! Es ist interessant, weil wir kürzlich auch in Ungarn auf einem Festival gegen Rassismus gespielt haben. Musik gegen Hass. Wir finden, das ist ein sehr, sehr wichtiges Thema. Wir machen uns alle Gedanken um die Umwelt und haben sogar einen neuen Song mit dem Titel Fantasy zum Thema geschrieben. In dem Song geht es darum, was gerade in punkto Umwelt passiert. Ich bin ein großer Tierfreund. Deshalb mache ich mir als erstes um Tiere Gedanken, vor allem um Eisbären.
Denken Sie, dass man als Musiker und besonders als erfolgreicher Musiker eine spezielle Verantwortung hat, sich zu Fragen wie Klimawandel oder Rassismus zu äußern?
Ich denke es ist wichtig, dass Leute anfangen sich darüber Gedanken machen. Als Musiker denke ich haben wir daher eine bestimmte Verantwortung. Ich denke, dass wir die Leute, die kommen um uns zu hören, mit einer Botschaft erreichen können, die hilft, zu tun, was getan werden muss, z.B. für die Umwelt.. Earth Wind and Fire war eine sozialkritische Gruppe in der Vergangenheit, also…..hören Sie sich den Song an, er sagt alles.
Können Sie unseren Lesern noch eine Sache ans Herz legen, mit der man die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann?
Wir brauchen weniger Abfall – weniger Plastiktaschen, Glühbirnen und alles, was mehr Energie braucht als nötig ist. Aber das beantwortet die Frage nicht….
…vielleicht im Sinne von: Macht keinen unnötigen Abfall?
(lacht), ja, genau!


