care&click: Ihr neues Album Laut-Los ist unplugged aufgenommen. Ein Zeichen für den Klimaschutz?
Christina Stürmer: Das Album „Laut-los“ ist zwar ein unplugged Album, aber im Studio haben wir trotzdem mit Strom arbeiten müssen.
Was war bei der Arbeit an Ihrer Akustik-Platte anders als bei Aufnahmen zu Ihren anderen Alben?
Wenn man akustisch spielt ist es einfach leiser und intimer...somit kommt die Stimme auch viel mehr zur Geltung und ich muss genauer arbeiten. Man muss auch viel mehr auf die Bandkollegen hören, da jeder Fehler mehr zu hören wäre.
Sie engagieren sich stark für den Umweltschutz und soziale Projekte. Gab es ein Erlebnis, dass Sie ganz besonders dazu bewegte?
Engagieren ist vielleicht das falsche Wort – ich interessiere mich dafür, ja. Privat versuche ich so gut es geht – „klimafreundlich“ zu leben.
Wie bewerten Sie die Rolle von Musik und Popkultur in der Debatte um den Klimawandel?
Man kann als Person in der Öffentlichkeit auf manche Sachen aufmerksam machen. Unter anderem eben auch auf den Umweltschutz ! Ob man ein Musiker, Politiker oder auch Schauspieler ist...
Ist Ihnen da als Künstlerin eine bestimmte Botschaft wichtig?
Kleine Dinge bewegen schon sehr viel ... und die kleinen Dinge kann jeder machen! Müll trennen, Geräte ausschalten und nicht Stand-By, Wasser nicht sinnlos laufen lassen, Fahrgemeinschaften bilden,....
Eigentlich Dinge, die einem der Hausverstand sagt.
Können wir in absehbarer Zeit mit einem Klimaschutz-Titel von Ihnen rechnen?
Geplant ist noch keiner...aber sag niemals nie !
Vielen Dank für das Gespräch


