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Montag, 08. Juni 2009 09:57 Uhr
Kategorie: Interview

Von: AM

Inspiration: Natur oder Großstadt

Die Musikern Hanne Hukkelberg hat eines ihrer Alben in Berlin, ein anderes in der norwegischen Natur aufgenommen. care&click fragte nach, wo die Songwriterin kreativer sein konnte.

Bild: www.beatsinternational.de


care&click: Frau Hukkelberg, Ihr neues Album “Blood From a Stone” wurde in einem Studio aufgenommen, dass weit weg von großen Städten in der Natur liegt. Hat das Ihr Songwriting beeinfluss

 

Hanne Hukkelberg: Ich habe alle Songs im Norden von Norwegen geschrieben. Dort war ich für sieben Monate und hatte eine wunderschöne Zeit beim Schreiben der Songs. I habe ein Zimmer in einem alten Haus gemietet, das nahe am Meer und den Bergen lag. Das war sehr inspirierend und ich habe die Ruhe gefunden zu schreiben – was ich zuhause selten tue.

 

Haben Sie einen Unterschied beim Aufnehmen empfunden – auch weil Sie Ihr letztes Album in Berlin aufgenommen haben.

 

Berlin war eine sehr aufregende Stadt. Es ist wirklich ein großartiger Platz um dort zu leben, aber gleichzeitig war es auch leicht, das Ziel meines Schreibens aus den Augen zu verlieren. Ich musste wirklich an mir arbeiten, zuhause zu bleiben und Musik zu machen, anstatt irgend etwas anderes zu machen. In Skaland konnte nichts mich ablenken und ich hatte auch den Raum, das zu tun, was ich wollte.

 

Was macht Sie also kreativer? Die Natur oder die Großstadt?

 

Es scheint so, als ob ich mehr in der Natur schaffe, besser arbeite. Aber ich brauche beides, die Vielfalt der Dinge um kreativ sein zu können.

 

Haben Sie den Albumtitel “Blood From a Stone” ausgewählt um das zwiespältige Verhältnis der Menschheit zur Natur zum Ausdruck zu bringen?

 

Oh! Das ist eine interessante Perspektive. Ich habe den Titel gewählt, weil er sich richtig anfühlte. Da gibt es keine Logik oder Erklärung dahinter, um ehrlich zu sein….

 

Finden Sie denn Klimaschutz unterstützenswert?

 

Absolut. Klimaschutz, Menschen- und Tierrechte und so weiter. Ich unterstütze regelmäßig Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen und versuche herauszufinden, welche Waren und Konzerne ich besser vermeide. Ich versuche so viel Unterstützung zu geben und das Bestmöglichste auszuwählen – aber das ist nicht so einfach. Alles ist sehr komplex und manchmal ist ein Boykott nicht die beste Lösung.

 

Denken Sie, dass Musiker eine besondere Verantwortung in sozialen Fragen wie dem Klimawandel haben?

 

Nicht mehr als andere Menschen. Ich denke, dass bestimmte Politiker eine besondere Verantwortung haben sollten, bei den Menschen ein Bewusstsein zu schaffen und Informationen anzubieten. Aber jeder muss tun, was getan werden muss.

 

Zum Schluss: Können Sie unseren Lesern drei einfache Tipps geben, den Planeten zu schützen…

 

….liebt euch selbst und die Menschen um euch herum. Bleibt gesund. Sucht euch Informationen.

 

Das Album „Blood From A Stone“ ist ab sofort im Handel erhältlich.


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