Die Studie der Wissenschaftlerinnen Annika Carlsson- Kanyama und Riitta Räty vom schwedischen FOI Institut belegt, dass Männer im Schnitt rund 20 Prozent mehr Energie benötigen als Frauen. Das zeigt sich vor allem in den höheren Ausgaben für Energieverbrauch. Der größte Unterschied, so die Wissenschaftlerinnen, liege im unterschiedlichen Transportverhalten. So verbrauchten Männer 40 Prozent und Frauen lediglich 25 Prozent ihrer Energie für die eigene Mobilität.
Männer fahren Auto – Frauen gehen shoppen
Laut Carlsson-Kanyama und Räty ist die Leidenschaft für schnelle Motoren und Geschwindigkeit für diesen Unterschied ausschlaggebend. Während Männer mehr Auto fahren und sich durchschnittlich mehrere Fahrzeuge anschaffen würden, achteten Frauen mehr auf eine schonendere Fahrweise.
Im Gegensatz dazu würde das weibliche Geschlecht allerdings durch sein Konsumverhalten mehr indirekte Energie verbrauchen, denn ausgiebiges Shoppen, Kosmetika und Medikamente würden sich, so die Studie, ebenfalls auf die Bilanz auswirken. Doch im Gegensatz zur Energiebilanz der Männer habe sich der weibliche Energieverbrauch bei der Hälfte der männlichen Werte eingependelt. Essen, Alkohol und Tabak sind neben dem Autofahren für die schlechte Energiebilanz der Männer verantwortlich.


