Einmal quer über die Erde in 99 Minuten, zu Land, zu Wasser und in der Luft. Ungewöhnliche Perspektiven und Bilder von atemberaubender Schönheit, begleitet von der preisgekrönten Musik der Berliner Philharmoniker, gepaart mit unglaublichen Geschichten über die Vielfalt des Lebens auf unserer Erde, das ist der neue Kinofilm „Unsere Erde“, ein besonderes Filmerlebnis.
Umgeben vom Singen der Wale in den Tiefen der Arktis, den Wind im Gesicht beim Schweben mit den Zugvögeln über die Wipfel des Himalaya Gebirges und gewiegt von den schaurig-schönen Gesängen der Wale vergisst der Besucher in sekundenschnelle die Leinwand. Er ist ein Begleiter, wenn die Tiere ihre unglaublichen Reise antreten.
Ohne Zeigefinger und mit klarer Botschaft
Der Film „die Erde“ hinterlässt eine klare Botschaft, ohne dabei moralisch zu werden. Er zeigt die Schönheit, Einzigartigkeit, aber auch Zerbrechlichkeit unserer Erde und macht dadurch jedem Einzelnen bewusst, wie wichtig es ist, sie zu schützen.
Dies zeigt der Film nicht zuletzt in liebevollen Nahaufnahmen von aufgehenden Kirschblüten, detailreichen Zeitraffersequenzen über alle Jahreszeiten und Luftaufnahmen mit Cineflex-Technik auf die im Meer auf einer einzelnen Eisscholle treibenden Eisbären.
Bild:Universum FIlm
Emotional wirkt der Film vor allem durch eine gekonnte Verknüpfung von Mensch und Tierwelt. Alle Lebenwesen auf der Erde ticken im Takt von Sonne, Wasser und Jahreszeit. Durch geschickte Personifizierung von Tieren und den Niedlichkeitsfaktor von kleinen Eisbären und Pinguinen gewinnt der Film zusätzliche Gefühlstiefe: Die kleinen Stockenten in Großaufnahme aus Europa, direkt nach den Bildern der Eisbären an der Arktis und vor den Pardiesvögeln der Regenwälder.
Die Tiere werden zu unseres Gleichen und nicht nur Kinder quietschen vor Vergnügen im Kinosaal, wenn ein wasserscheuer Affe das Gesicht verzieht und die Arme hebt, während er die überflutete Wüste durchquert.
Mutig wirkt es, wenn die kleinen Vögel zum Flug ansetzen und die Kamera die ersten Flugversuche von unten respektvoll ins Bild setzt.
Eine besorgte Elefantenmutter, ein ordnungsliebender, eitler und dennoch tanzbegabter Vogel oder die zähnefletschenden unangenehmen Nachbarn der Elefanten am Wasserloch, die Löwen, das sind Bilder, die sich einprägen.
Zyklus und Rhythmus
Der Film fängt die Zyklen der Jahreszeiten ein, beobachtet ganze Tierheere, die sich auf der Suche nach Nahrung jedes Jahr im Rhythmus der Natur auf eine lange, beschwerliche Reise begeben. Die Elefanten müssen den Sandsturm bestehen, Zugvögel die Klippen überwinden und Eisbären sich ins Tal begeben auf ihrer Suche nach Nahrung.
Der Eisbär als tragischer Held
Der Eisbär ist, wie der Sprecher am Ende des Films sagt, Leitbild und Symbol des Klimawandels. So Tragisch sein wahrscheinlicher Tod auch ist, so wirkt er doch konsequent in der Botschaft des Films. Weil das Eis zu schmelzen beginnt, kann er keine Robben auf dem Meer jagen. Den großen Seelöwen an Land ist er nicht gewachsen. Das große, weiße, erhabene Tier hungert neben seiner Beute. Der epische Tod des größten Landraubtiers und ein Symbol für das empfindliche Gleichgewicht der Erde.
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Trailer



buder3 schrieb am 04.04.2008 18:22
Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuppppppeeeeeeeeeeerrrrrrrr Fiiillllmmm

balljunge schrieb am 12.02.2008 16:26
Hab den FIlm am Wochenende gesehen und fand die Bilder sehr beeindruckend. Im Universum wohl einzigartig, unser blauer Planet *seufz*
ShadowMan schrieb am 11.02.2008 01:05
hmm...
ist bestimmt ein schöner Film.
Bzw. "sehenswert" denn das Thema ist ja irgendwie auch traurig.