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Dienstag, 26. August 2008 13:00 Uhr
Kategorie: Klima News

Von: AM

Bio-Bauern sind keine Klimaretter

Ökologischer Landbau ist nicht klimafreundlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Verbraucherschutz Organisation Foodwatch. Vor allem die Tierhaltung produziert Treibhausgase.

Bild: Gerhard Launer

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersuchte im Auftrag von Foodwatch den Beitrag der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft zur globalen Erwärmung. Der Studie zufolge ist die Landwirtschaft in Deutschland für rund 13 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – ungefähr soviel wie der Straßenverkehr.

 

Zwar fielen bei ökologischer Landwirtschaft rund ein Fünftel weniger Treibhausgase an, jedoch ist die Klimabilanz von Bio-Bauern bei Milch- und Rindfleischproduktion stellenweise schlechter wie bei herkömmlichen Höfen.

 

Bio-Fleisch und Öko-Milch schonen damit nicht zwangsläufig auch das Klima. Wer sich klimabewusst ernähren wolle, sollte weniger Rindfleisch und Milchprodukte essen, so Foodwatch auf Ihrer Internetseite.

 

Insgesamt attestieren die Forscher der Landwirtschaft große Spielräume für mehr Klimaschutz. Auf bis zu 60 Prozent schätzen die Autoren der Untersuchung das Einsparpotential der Landwirte. Besonders wirksam sei eine geringere Produktion von Milch- und Rindfleisch. Eine Größe, die vor allem von Verbrauchern an der Kasse mitbestimmt werden kann. 


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